Das St’Galler Management Modell

Das St. Galler Management-Modell stellt einen differenzierten Bezugsrahmen dar, d.h. eine nützliche Landkarte zur Orientierung, die es erlaubt, wichtige Themen und Managementaufgaben in ihrem Gesamtzusammenhang zu verstehen. Es werden also keine Rezepte vermittelt, wohl aber ein solides Grundverständnis von Management, das bei der Bewältigung von Management Herausforderungen und bei der weiteren Vertiefung in betriebswirtschaftliche Fragestellungen gute Dienste leistet.

Das St‘Galler Management Modell wurde in 1972 von Hans Ulrich an der Uni in St Gallen entwickelt und von dem Prof. Dr. Kurt Bleichert in 1992 weiter entwickelt. Es trennt die Unternehmensführung bzw das Management in 3 Ebenen; normatives, strategisches und operatives Management. Das normative Management beschäftigt sich mit den generellen Zielen der Unternehmung, mit Prinzipien, Normen und Spielregeln, die darauf ausgerichtet sind, die Lebens- und Entwicklungsfähigkeit der Unternehmung zu ermöglichen. Auf der strategischen Management Ebene entwickelt eine Organisation Vorgehensweisen, um ihre im Normativen Management definierten Leitsätze zu verfolgen und Ziele zu erreichen. Solche Geschäftsstrategien werden beispielsweise in einem Businessplan formuliert. Das Ziel ist die Etablierung langfristiger Wettbewerbsvorteile durch eine im Vergleich zur Konkurrenz überlegende Ausstattung der Unternehmung. Die Umsetzung der Strategien obliegt dem operativen Management.